Am 01.05. haben wir morgens unser Auto (Renault Logan) abgeholt und sind gleich nach Norden aufgebrochen, um unser Ziel Humahuaca (ca. 220km) nicht zu spät zu erreichen. Vor Ort haben wir spontan ein Zimmer in einem Hostal bekommen, da Oke immer noch nicht so fit war, haben wir 2 Nächte gebucht und die ganze Sache etwas ruhiger angegangen. Abends hat sich die Suche nach Essen schwerer gestaltet als gedacht, da wegen dem Feiertag viel geschlossen war. Haben aber doch noch ein Lokal gefunden, wo wir Suppe gegessen haben.



Am nächsten Tag (02.05.) haben wir eine Tour zu den Serranías del Hornocal gemacht, da uns abgeraten wurde die Straße mit unserem Mietwagen zu fahren, haben wir uns mit 2 anderen Touris (1 Chilene & 1 Deutscher) einen Fahrer gebucht, der uns mit seinem 4×4 Pickup innerhalb von 25km von 3000 auf 4350 Höhenmeter gebracht hat. Dank der Coca-bonbons des anderen Deutschen haben wir die Höhe nicht so stark gemerkt. Nach einem kurzen Spaziergang (Berg runter) hatten wir eine super Aussicht auf den “Berg der 14 Farben” und konnten die 40 Minuten Aufenthalt nutzen, um viele Fotos zu machen. Dann ging es wieder zum Pickup (natürlich bergauf) – das war ganz schön anstrengend und die Höhe hat vielleicht doch ihren Teil dazu beigetragen!





Am 3.5. sind wir nach dem Frühstück losgefahren und mit Stopp bei den Salinas Grandes (Salzwüste) nach Purmamarca gefahren (ca. 250km). Da ich nicht den gleichen Weg 2x fahren wollte, mussten wir 90km Schotterstraße in Kauf nehmen (wussten wir aber erst, als wir auf diese abgebogen sind). Auf dem Weg haben wir einige Fotostops gemacht – hauptsächlich für Kakteen und Vicuñas.




Den richtigen “Eingang” zu den Salinas Grande, bzw. das Touricenter haben wir erst nicht gefunden, was aber nicht so schlimm war. So konnten wir Fotos auf dem Salz machen (wahrscheinlich mehr oder weniger legal, da wir mit unserem Auto aufs Salz gefahren sind).




Also wir genug Bilder gemacht und die Natur bzw. die Weite bestaunt hatten, sind wir doch noch beim Touricenter angekommen und haben ein paar Empanadas gegessen. Hier ist alles aus Salz gebaut (Salzklötze mit Salzverfugung): die Stände, Bänke und Tische und Figuren aus Salz gibt es auch.




Nach den Salinas Grande sind wir über die Berge (>4000 Höhenmeter) nach Purmamarca gefahren und haben dort auch für 2 Nächte ein Zimmer gebucht. Spätestens jetzt habe ich mir Okes Schnupfen auch eingefangen, aber Oke ist auf dem Weg der Besserung 🙂



Am 05.05. haben wir mittags noch eine kleine Wanderung um den “Berg der 7 Farben” in Purmamarca gemacht und sind anschließend weiter nach Tilcara gefahren, um uns Ruinen der Tilcara-Indianer (Pucará) anzuschauen. Hier sind wir nur für eine Nacht geblieben, damit wir noch Zeit haben den Süden von der Provinz Salta zu sehen.








Für uns ging es nun wieder Richtung Salta mit dem Ziel Cafayate. Mit einem Zwischenstopp in Salta (der länger gedauert hat als geplant), sind wir abends um 20:00 ca. in Cafayate angekommen. Die Unterkunft hatten wir dieses mal schon über WhatsApp kontaktiert und reserviert. Am Sonntag (07.05.) haben wir die Sonnenstrahlen genutzt und Wäsche gewaschen, auf der Dachterrasse der Unterkunft gesessen und entspannt. Abends waren wir noch in einem Restaurant mit Live-Musik.
Der nächste Tag startete mit einem richtig guten Schnitzel (für 1300 ARS = ca. 3€) und einer Tour mit unserem Auto. Wir sind zu verschiedenen Orten gefahren, ein bisschen durch die Gegend gelaufen (mit Birkenstocks war ich perfekt auf das Gehen über Stock und Stein vorbereitet… nicht) und haben viele Bilder gemacht.











Von Cafayate ging es für uns nach Cachi, ein kleiner Ort mitten im Nirgendwo, aber trotzdem eine Touristenattraktion. Hier haben wir das erste Mal nicht sofort eine Unterkunft gefunden, sondern mussten 2 Hostels anfragen.. da wir das Auto am 10.5. morgens abgeben mussten, haben wir uns drauf geeinigt schon am 9. nach Salta zu fahren. Daher ging es nach dem Frühstück schon weiter. Wir fuhren durch den Nationalpark Los Cardones nach Salta und kamen nachmittags an unserer Unterkunft für die nächste Woche an.














In Salta angekommen, habe ich das Auto schon zurück zur Vermietung gebracht, damit es nicht eine Nacht an der Straße stehen muss und Oke war einkaufen.
Und nun wird eine Woche nichts gemacht und sich erholt (damit wir beide gesund nach Bolivien aufbrechen können) 🙂
