Kaum zu glauben, aber wir zwei Nordfriesen haben vor 3 Wochen das erste Mal nach 4 Monaten wieder das Meer gesehen. Von Cusco sind wir am 14.07. an die Pazifikküste gereist (natürlich mit dem Bus :D) und haben 3 Nächte in Ica verbracht. Hier haben wir am Pool gelegen und die Sonne bei angenehmen 25° genossen. Einen Tag haben wir in Huacachina (eine Oase in der angrenzenden Wüste) verbracht und sind über die Dünen spaziert.







Von Ica sind wir mit dem Bus weiter nach Paracas gefahren, was nur ca. 2h Fahrt entfernt, direkt am Pazifik, liegt. Hier waren wir weitere 3 Nächte, bevor es nach Lima ging.
In Paracas buchten wir eine Tour, um mit einem Buggy durch die Wüste zu düsen. Anschließend haben wir Sandboarding ausprobiert – erst nur im Sitzen und Liegen, später sind wir aber auch im Stand die Sanddünen runtergebrettert (mehr oder weniger). Danach haben wir uns noch den Sonnenuntergang in den Dünen angeguckt und dann ging zurück nach Paracas.







Am nächsten Tag machten wir noch eine Bootsfahrt zu den Islas Ballestas und haben ganz viele Seelöwen und Vögel gesehen. Auf den Inseln wird immer noch regelmäßig viel Guano (Vogelkot, der als Düngemittel genutzt wird) abgebaut – also könnt ihr euch vorstellen wie viele Vögel wir gesehen haben! Durch das El Niño Phänomen (Veränderungen der Meeresströmungen und dadurch ein “Umsiedeln” der Fischwärme) sind die meisten Pinguine derzeit im Süden des Landes, aber wir hatten Glück und konnten 2 im Wasser entdecken.









Von Paracas fuhren wir weitere 4h nach Lima und bezogen wieder für 3 Nächte ein Hostelzimmer, hatten aber ab Montag (24.07.) ein Airbnb für knappe 2 Wochen gemietet.
In Lima haben wir wieder eine Sprachschule besucht und uns im Fitnessstudio angemeldet (also quasi ein bisschen Normalität für 2 Wochen). Am 28.07. ist der peruanische Unabhängigkeitstag und an dem Freitag hatten wir schulfrei und sind ins Stadtzentrum gefahren. Hier war jedoch wegen den voherigen Protesten der Hauptplatz abgesperrt. Also haben wir uns ein bisschen die Straßen drumherum und Chinatown angeschaut. Auf dem Weg zurück nach Miraflores (unserem Stadtteil) sind wir an einer ziemlich großen Demo vorbeigekommen. In Miraflores erwartete uns ein komplett anderes Programm: während die Polizei im Zentrum mit Vollmontur, Schutzschildern und Helmen ausgerüstet war, gab es in Miraflores eine Parade von der Polizei, wo diese mit Kostümen und geschmückten Festwägen durch die Hauptstraße fuhren und z.B. Tänze aufführten.










In der ersten Woche hat unsere Sprachschule einen Kochkurs angeboten, wo Oke und ich gelernt haben, wie man Causa zubereitet. Ansonsten haben wir noch weitere peruanische Spezialitäten (z.B. Anticucho) probiert und waren im Kino.


Um uns Lima nochmal als Touristen anzuschauen, sind wir heute (am 05.08.) nach Barranco (anderer Stadtteil von Lima) gezogen und bleiben hier noch 3 Nächte, um ein bisschen Sightseeing zu machen. Dann geht’s weiter Richtung Norden und wieder in die Berge (Nationalpark Huascarán).

