Am 6.8. sind wir innerhalb Limas umbezogen (von Miraflores nach Barranco). An dem Tag haben wir uns den Stadtteil angeguckt und am Montag sind wir nochmal ins Stadtzentrum gefahren und haben zufälligerweise den Wechsel der Wachen vor dem Regierungsgebäude am Hauptplatz gesehen (ein Teil vom Platz war immer noch abgesperrt). Dann waren wir noch in einem Klostermuseum mit Katakomben und im Eintritt (10 soles = 2,50€ pro Person) war sogar eine Führung enthalten – Fotos waren aber nicht erlaubt.





Am Dienstag haben wir erst für unsere Wanderung in Huaraz eingekauft und wollten uns Huaca Pucllana in Miraflores anschauen. Dies hatte jedoch geschlossen, sodass wir durch den Zaun Bilder machten und wieder gingen. Anschließend waren wir im Larco Museum und lernten einige Fakten über die peruanische Geschichte. Außerdem haben wir uns abends noch eine Wassershow im Magic Water Circuit angeschaut.








Den 9.8. verbrachten wir hauptsächlich in unserer Unterkunft, da wir wieder einen Nachtbus gebucht hatten und die Zeit bis zur Abfahrt überbrücken mussten. Sie Busgesellschaft, mit der wir gefahren sind war top organisiert und hatte wie am Flughafen einen Schalter, wo man sein Gepäck abgeben musste (inklusive Wiegen – mit 39kg für beide Rucksäcke waren wir gerade noch im Limit von 40kg).
“Aufgewacht” sind wir also am 10.8. in Huaraz (auf >3000hm) und haben den Unterschied in der Höhe dieses Mal deutlich besser weggesteckt. Hier akklimatisierten wir uns einige Tage und dann war eine 4 tägige Wanderung durch die Berge geplant. Am 11. sind wir es ganz ruhig angegangen, haben uns den Ort angeschaut und sind über den Markt geschlendert.
Am Samstag haben wir einen Ausflug zu der Laguna 69 gebucht. Der Bus holte uns morgens um 5 am Hostel ab und 3,5h später kamen wir am Startpunkt der Wandung an. Von dort aus ging es von 3900hm in ca. 7km auf 4600hm. Für diese Strecke brauchten wir etwas mehr als 3h. Nach einer Mittagspause an dem Bergsee, ging es die gleich Strecke wieder zurück.





Sonntag war wieder ein Erholungstag und am Montag sind wir mit einer anderen Tour zu einem Gletscher (auf ca. 5200hm) gefahren. Auf dem Weg hielten wir bei einigen Aussichtspunkten an und fuhren dann weiter in die Höhe. Die letzten paar hundert Meter mussten wir zu Fuß gehen und kurz vorm Gletscher fing es auf einmal an zu hageln. Das hat uns aber nicht davon abgehalten ein paar Bilder zu knipsen.




Bevor es am Mittwoch (16.08.) auf unsere Wanderung ging, mussten wir noch einiges erledigen, wie z.B. einen 2. Schlafsack und Kochzeug mieten und noch fehlende Lebensmittel einkaufen. Die Wanderung führten wir ohne Gruppe oder Führer durch und mussten uns somit komplett selbst versorgen.
Am Mittwoch morgen um 5:30 verließen wir das Hostel in Huaraz, um mit 2 Colectivos zum Startpunkt der Wandung (auf 3375hm) zu gelangen, wo wir um 10:30 ankamen. Nach einer kleinen Mittagspause am Eingang den Nationalparks um 13:30 ging es weiter zu unserem ersten Camp (3870 hm), wo wir gegen 17:00 das erste Mal unser Zelt aufbauten und dabei von neugierigen Kühen beobachtet wurden.







Der 2. Tag der Wanderung startete gegen 8:30 und das Ziel war ein Campingplatz hinter dem Gebirgspass auf 4750hm. Ein Schritt nach dem anderen liefen wir, bzw. kämpfte ich mich, den Berg hoch. Kurz nach Mittag kamen wir endlich oben an und für die Aussicht hat sich die Anstrengung gelohnt! Nach einer etwas längeren Pause ging es auf der anderen Seite des Berges wieder runter und gegen 16:30 schlugen wir unser 2. Lager auf, mit Blick auf die Berge.















Ab jetzt ging es zum größten Teil bergab, was uns sehr gut passte, denn am 3. Tag hat es Oke erwischt und am 4. Tag mich. Ob es eine Reaktion auf die Höhe oder auf das Wasser war, wissen wir nicht so ganz (aber es geht uns wieder besser!). Am Samstag (19.08. & letzter Tag der Wanderung) kamen wir gegen 13:00 in Cashapampa an und von dort aus waren wir nur noch 2 Colectivos von Huaraz entfernt. Gegen 16:00 waren wir wieder in unserem Hostel und haben uns ausgeruht.






Insgesamt legten wir ca. 43km in einem Höhenbereich von 2950-4730hm zurück.
Den Sonntag nutzen wir auch nur Regeneration und zur Planung wie es danach weiter geht. Eigentlich wollte Oke noch eine 8-tägige Wanderung hinten dran hängen (deswegen auch der Großeinkauf), aber die mangelnde Gesundheit und der Gedanke an Strand und Sonne überzeugte ihn dann für die gemeinsame Reise an die Küste. Von Huaraz geht es über Trujillo nach Máncora, also immer weiter Richtung Equator.
