Nach Rio de Janeiro sind wir auf die Ilha Grande gefahren und hatten dort ursprünglich 5 Nächte gebucht, um ein paar Wanderungen zu machen und am Strand zu liegen. Von Rio ging’s am 17.02. mit dem Bus nach Angra dos Reis, wo wir eine Nacht in einem Hostel schliefen, um am nächsten Tag die günstige und langsame Fähre nach Vila do Abraão (Ilha Grande) zu nehmen. Die Überfahrt mit der Fähre dauerte ungefähr 1,5h, hat aber auch nur 20 Reais (ca. 3,70€) pro Person gekostet.









Am Montag (19.02.) waren wir dann am Strand (Praia Preta), zu dem man ein bisschen weiter gehen musste, weshalb nur wenige andere Personen dort waren. Hier war Oke schon nicht ganz so fit, welches sich im Laufe des Abends nur noch verschlimmerte.




Die Geschichte kurz zusammengefasst: 5 Tage Fieber und keine Wanderungen für Oke. Wir haben denn unseren Aufenthalt auf der Insel noch um ein paar Tage verlängert und während ich am Strand lag, hat Oke im klimatisierten Zimmer gelegen und sich ausgeruht.
An meinem Geburtstag hatte Oke das erste Mal seit Tagen keine erhöhte Temperatur mehr und wir sind frühstücken gegangen. Anschließend habe ich dann eine Wanderung (5km) zu einem Wasserfall und zu einem kleinen Strand (Praia Feiticeira) gemacht, wo ich denn mit einem Caipirinha auf das Boot zurück nach Vila do Abraão gewartet habe. Abends waren wir noch Pizza essen.








Am Sonntag (25.02.) haben wir denn noch eine Mini-Wanderung (2km) zu einem Strand gemacht und sind vor dort dann mit dem Boot zurück gefahren. Abends wollten wir unsere Weiterreise planen und haben mit Schrecken festgestellt, dass der Bus, den wir nehmen wollten, schon ausgebucht war. Also haben wir kurzerhand umgeplant und doch noch die Stadt Paraty mit auf die Agenda genommen.



Am Montag (26.02.) sind wir dann mit dem Boot (diesmal ein teureres Schnellboot) zurück nach Angra dos Reis gefahren, um dort mit einem regionalen Bus nach Paraty zu fahren. Diese Idee hatten neben den Einheimischen auch noch andere Touristen, weshalb der Linienbus randvoll mit Gepäck, Touristen, Schülern und anderen Personen war und an jeder Haltestelle neu überlegt werden musste, wie man die 2 neuen Personen noch mit in den Bus gestopft bekommt. In Paraty blieben wir eine Nacht und haben uns das historische Zentrum abgeguckt.





Vom 27. auf den 28. Februar fuhren wir mit 2 Bussen von Paraty über São Paulo nach Florianópolis, wo wir für 4 Nächte ein günstiges Hostel gefunden haben. Am Mittwoch kamen wir mittags in Lagoa da Conceição an und uns wurde empfohlen gleich an den Strand (Pico da Cruz) zu fahren, weil es die letzten Tage wohl viel geregnet hat. Also haben wir uns schnell umgezogen, was zu essen gekauft und sind an einem Strand gefahren und haben uns dort von der langen Busfahrt erholt.




Am nächsten Tag sind wir nach Barra da Lagoa gefahren, um einen kleinen Spaziergang zu “Natural Pools” zu machen, welche aber einfach nur ein paar Steine im Wasser waren. Anschließend haben wir uns dann noch an den Strand gesetzt und wurden von einem Regenschauer überrascht. Durchnässt wollten wir dann kein Uber holen und sind mit dem Bus zurück in unseren Ort gefahren.




Den ersten März haben wir, mal wieder, am Strand (Praia Mole) verbracht und hatten viel besseres Wetter! Abends wollte Oke noch einen kleinen Snack essen und auf dem Weg hat er bei Google ein Grillrestaurant gefunden, wo wir uns dann ein 800g Steak geteilt haben.



Am Samstag waren wir hauptsächlich im Hostel, haben die Weiterfahrt geplant und uns überlegt was wir in Uruguay sehen wollen. Nachmittags haben wir eine kleine Wanderung (5km) entlang des Sees, an dem wir wohnten, gemacht. Am Ende der Wanderung haben wir bei einem Restaurant eine Kleinigkeit gegessen und anschließend sind wir mit dem Shuttle-Boot vom Restaurant umsonst wieder in Richtung unseres Ortes gefahren worden. Vom Bootsanleger mussten wir denn noch ein bisschen zum Hostel laufen, was aber auch ganz schön war.






Sonntagmorgens starteten wir nach dem Frühstück zum Busterminal von Florianópolis und es ging erst nach Porto Alegre und dann nach Montevideo (Uruguay). Unsere Zeit in Brasilien ist nun also beendet und es geht endlich wieder zurück in spanischsprechende Länder.


