Von Puerto Iguazú fuhren wir am 21.05. mit dem Bus über Brasilien nach Paraguay. Da wir in Brasilien nicht ausstiegen, mussten wir keine Passkontrolle machen. An der Grenze zu Paraguay ließ uns der Busfahrer raus, damit wir uns unseren Einreisestempel abholen konnten und fuhr ohne uns weiter, was aber kein Problem darstellte, da unsere Unterkunft nur 15 Minuten zu Fuß entfernt war. Hier konnten wir aber erst später einchecken und stellten nur unsere Taschen unter.
Die Zeit bis zum Check-in nutzten wir, um eine neue Kamera zu kaufen (das gleiche Modell was irgendwo im Fluss in Argentinien liegt) und aßen Empanadas. Die Stadt besteht nur aus Läden – hauptsächlich Kleidung, Drogerieartikel und Elektronik (echt und gefälscht). Da die Zölle im Vergleich zu Brasilien und Argentinien niedrig sind, kommen die meisten Ausländer (viele aus den Nachbarländern) nur zum Shoppen hier hin.
Für Mittwoch (22.05.) hatten wir eine geführte Tour zum Itaipú Binacional gebucht. Das Wasserkraftwerk hat weltweit die höchste Jahresenergieproduktion und wird von Brasilien und Paraguay zu gleichen Teilen betrieben. Als wir im Infocenter ankamen, waren wir die einzigen Touris und saßen alleine im Kinosaal, um uns den Info-Film anzuschauen. Für die anschließende Tour zum Damm waren wir dann 6 Personen und ein Guide. Die Tour führte zu einer Aussichtsplattform, am Fuß des Damms auf die brasilianische Seite und auf dem Damm wieder zurück nach Paraguay.








Nach dem Ende der Tour fuhren wir vom Infocenter aus zu den Saltos Monday (Paraguays kleinere Version von den Iguazú Fällen) und auch dort waren wir fast alleine unterwegs. Die Beschreibungen im Internet, dass in Paraguay nicht so viele Touristen sind, können wir zu 100% bestätigen.








Am Donnerstag fuhren wir nach Encarnación (ca. 6h mit dem Bus) und zogen in ein Hostel ein. Nach Encarnación fahren die meisten Touristen wegen 2 Sachen: Strand und die “La Santísima Trinidad de Paraná” (Ruinen von einer Jesuitenreduktion). Da es 13° waren, haben wir uns gegen den Strandtag entschieden. Normalerweise sind die Temperaturen im Winter auch bei mind. 25°, aber genau in der Woche, in der wir Paraguay besuchten, war es außergewöhnlich kalt. Und alle Einheimischen liefen mit Daunenjacke und Mütze durch die Straßen.
Am Samstag (25.05.) sind wir nach Trinidad gefahren, um uns die Ruinen anzuschauen. Hier waren wir auch wieder die einzigen Touris (als wir gingen, kamen noch 3 weitere Paare).










Nach dem Check-out am Sonntag, fuhren wir für weitere 6h Bus und kamen abends in Asunción (Paraguays Hauptstadt) an. Am Montag machten wir ein bisschen Sightseeing und kauften noch die letzten notwendigen Dinge für die Galapagos Inseln ein, wie Schnorchel, Sonnencreme und eine Unterwasserkamera.





Dienstag morgens ging es dann zum Flughafen und unsere 25h Reise zu den Galapagos Inseln startete. Mit jeweils ca. 7h Layover in Santiago de Chile und Guayaquil, kamen wir am 29.05. um 10 Uhr morgens auf San Cristóbal an. Auf den 3 “Hauptinseln” San Cristóbal, Santa Cruz und Isabela werden wir uns nun die nächsten 16 Tage aufhalten.


