Neuer Monat – neues Land: passend zum Monatswechsel, sind wir auch in ein neues Land gestartet und sind jetzt in Peru. Von Copacabana haben wir einen direkten Bus nach Cusco genommen, der an der Grenze auf uns gewartet hat (sehr entspannte Art eine Grenze zu überqueren!).
Nach ca. 14h sind wir in Cusco (der Hauptstadt der Inka) angekommen und haben im ersten Hostel eingecheckt, Wäsche gewaschen und geplant, wie wir die nächsten Tage (bis wir am 10. zum Machu Picchu gehen) verbringen.
Am 3.7. sind wir innerhalb Cuscos umgezogen und haben am 04.07. eine Tour zu dem Montaña de siete Colores (Berg der 7 Farben) gemacht. Hier wurden wir mit einem Kleinbus von Cusco hingefahren (ca. 3h Fahrt), anschließend mussten wir noch ca. 3km laufen, um zum Berg zu kommen. Einige Touris haben sich für 90 soles (ca. 22€) von Pferden dorthin bringen lassen. Der Aussichtspunkt ist ungefähr auf 5200hm (mein höchster Punkt bis jetzt 🙂 ). Hier konnten wir (zusammen mit einem Haufen anderer Touristen) Bilder von dem farbigen Berg machen. Mindestens genau so beeindruckend war jedoch der 6000er (Ausangate), den man sehen konnte, wenn man etwas weiter lief – hier hatten wir dann auch etwas Ruhe vor dem Massentourismus. Die Berge selbst sind übrigens erst seit ein paar Jahren für diese Art von Tourismus geeignet und ausgebaut, da diese bis 2012 – 2015 noch mit Schnee bedeckt waren (Klimawandel und so).






Eigentlich wollten wir vom 6.-10.07. den Salkantay Trek machen und nach Machu Picchu laufen (wofür wir am 10.07 ein Ticket hatten), haben uns Last Minute aber dagegen entschieden. Alternativ ging es mit einem Sammeltaxi am 6.7. in die Sacret Valley (zunächst nach Ollantaytambo), und haben uns am Folgetag die dortigen Inka Ruinen angeschaut.








Bei den Ruinen haben wir 2 Österreicher getroffen, mit denen wir uns für Samstag ein Privattaxi gebucht haben, um ein paar weitere Attraktionen in der Sacret Valley abzufahren. Dafür hatten wir uns schon ein 2-Tages Kombiticket für die Eintritte von 4 Inka-Stätten gekauft (die in Ollantaytambo haben wir uns ja bereits angeschaut).
Als erstes sind wir nach Chinchero gefahren, dort gibt es eine kleine Textilfabrik, wo uns erklärt wurde wie die typischen farbigen Stoffe (aus Alpaca-, Lama- und Schafswolle) hergestellt und gefärbt werden. Es werden nur natürliche Färbemittel, wie Pflanzen, Insekten und Mineralien genutzt. Anschließend ging es zu dem alten Sommersitz des 10. Inkakönigs, auf dessen Ruinen in der Kolonialzeit eine Kirche gebaut wurde.






Von Chinchero sind wir nach Maras und Moray gefahren. In Maras gibt es die Salineras (über 400 Salzpools, in denen heute von ca. 300 Familien Salz abgebaut wird). In Moray haben wir uns ein weiteres Inkabauwerk angeschaut, welches wohl als “Kartoffellabor” und zum Gersteanbau diente.






Unsere Reise durch die Inka-Stätten fand am 10.07. einen krönenden Abschluss mit Machu Picchu. Weil uns das Zugticket zu teuer war, sind wir am Sonntag (9.7.) sind wir mit einem Kleinbus nach Hidroeléctrica gefahren, von wo wir ca. 2h an Gleisen entlang Richtung Aguas Calientes gelaufen sind. Auf dem Weg, kurz vor dem Startpunkt für den Aufstieg zu Machu Picchu, haben wir einen kleinen Campingplatz gefunden und dort unser Lager aufgeschlagen, um am nächsten Tag von dort aus weiter zu gehen.



Am Montag sind wir gegen 11:00 aufgebrochen, da wir für 12:00-13:00 den Einlass gebucht hatten und der Weg zum Eingang ca. 1/1,5h dauert. 1700 Stufen später sind wir endlich oben angekommen und ich war so froh, dass wir die Wanderung vorher ausgelassen haben. Nun hatten wir ungefähr 4h Zeit uns alles anzuschauen, Bilder zu machen und bei dem ein oder anderen Guide zu lauschen und ein paar Informationen für lau zu ergaunern :D. Anschließend ging es die Stufen wieder runter und wir haben unsere Sachen beim Campingplatz abgeholt und sind schon mal die ersten 2km (von 10km) zurück Richtung Hidroeléctrica gelaufen. Hier haben wir dann noch eine Nacht auf einem anderen Campingplatz geschlafen und sind morgens nach dem Frühstück weiter, um den Bus nach Cusco zu bekommen. Dieser hielt in Ollantaytambo an, damit wir unsere restlichen Sachen holen konnten. Nach 6h Busfahrt waren wir wieder in Cusco und haben für 3 Nächte in ein Hostel im Zentrum eingecheckt.








Als nächstes geht es Richtung Küste: Ica, Paracas und Lima stehen auf dem Plan.
