ganz nach dem berühmten Zitat von “Kenning West”, ging es für uns am 15.01.2024 wieder los und wir starteten in den 2. Teil unseres Abenteuers in Südamerika. Was ursprünglich als Abschluss geplant war, ist nun der Start der Fortsetzung geworden und wir sind froh wieder hier zu sein.
Kurz vor Mitternacht am 15.1. landete unser Flugzeug in Salvador und an der Passkontrolle bekamen wir unseren 2. Brasilien-Stempel (letztes Jahr sind wir ja auch über Brasilien zu den Iguazu Wasserfällen geflogen). Anschließend nahmen wir uns ein Uber, welches uns nach Barra (ein Stadtteil von Salvador) brachte und wir checkten für eine Nacht in ein Hostel direkt am Strand ein.
Am nächsten Tag zogen wir um, in ein Zimmer, welches wir für 13 Nächte gemietet haben. Die ersten Tage verbrachten wir hauptsächlich mit akklimatisieren (von 3° in den Niederlanden auf 31° in Brasilien), am Strand liegen und unser Viertel zu erkunden. Da unser Zimmer keine Klimaanlage hatte, ging das Gewöhnen an die Hitze ziemlich schnell, da es nie kälter als 26° war.







Ganz nach dem Motto “aus Fehlern muss man lernen”, meldeten wir uns gleich für einen portugiesisch Sprachkurs an, um zu mindest die Grundlagen theoretisch zu wissen.
Mit Leuten aus der Sprachschule machten wir auch einen Kochkurs und lernten wie man Moqueca de Peixe kocht und anschließend waren wir Karaoke singen, welches von einem Lehrer in der Sprachschule organisiert wurde (er arbeitet auch dort).


Am Wochenende waren wir im historischen Zentrum (Pelourinho), haben uns das Carnival Museum und die Umgebung angeschaut und sind mit dem Fahrstuhl gefahren, der den oberen und den untere Teil der Stadt miteinander verbindet.









Montag bis Freitag waren wir vormittags in der Schule und sind nachmittags zum Strand oder haben in der Wohnung die Regenschauer abgewartet. Am Mittwoch waren wir mit 2 anderen aus der Sprachschule bei einer Heilungszeremonie der Candomblé (der afrobrasilianischen Religion, welche vor allem in Bahia zu finden ist). Hier haben sich die Mitglieder mit Gesängen und Trommeln in Trance versetzten lassen und somit ihre Körper Geistern übergeben, welche dann mit den Menschen im Raum in Verbindung treten können, um diese zu heilen. Jeder im Raum (auch wir) ging zu einer Person, welche einen berührt, mit Zigarrenrauch angepustet und am Ende eng umarmt hat. Am Ende der Zeremonie hatte ich starke Kopfschmerzen, habe aber so gut geschlafen, wie lange nicht mehr… Also wer weiß, vielleicht hat’s was gebracht. 🙂



Am Wochenende waren wir nochmal im Zentrum und wollten uns den Markt anschauen, aber es waren nur vereinzelt Stände geöffnet, unter der Woche ist wahrscheinlich mehr los. Neben dem Markt war Live-Musik, welche wir uns kurz anhörten und dann weiter fuhren. In Pelourinho sind wir spontan in ein Straßenfest (wahrscheinlich eine Vorversion vom Carnival) geraten und haben uns durch die Menge getanzt.


Wieder in Barra angekommen, haben wir unsere Taschen gepackt, weil wir noch 2 Nächte in einem Hostel in Rio Vermelho gebucht haben, bevor es am 31.01. nach Rio ging.
In Rio Vermelho haben wir eigentlich nur am Strand gelegen und es uns gut gehen lassen. Man kann hier für 4€ einen Sonnenschirm + 2 Stühle für den ganzen Tag mieten und wird mit Essen und Getränke versorgt (muss man natürlich extra zahlen, aber dafür muss man sich nicht vom Strand wegbewegen).



Am 31.01. ging es um 9:00 los Richtung Flughafen und nachmittags waren wir schon in Rio de Janeiro – Vamos ao Carnaval!

